Und wieder sind einige Tage ins Land gegangen (man hat halt nicht jeden Tag Zeit zum Schreiben…). In der Zwischenzeit sind das Unter- und das Erdgeschoss in einem vergleichbaren Zustand. D.h. die Zwischenwände sind zu drei Vierteln fertig. Wir nehmen an, dass sie vervollständigt werden, sobald die Decken ausgeschalt werden – und das passiert in der Regel drei Wochen nach dem Gießen des Betons (so jedenfalls die Aussage des Poliers).
Am Ostersamstag lag beim Abendessen diese Scheibe Brot bei uns auf dem Tisch:
Zu Weihnachten des vergangenen Jahres hatte ich eine Panne mit dem AUDI – nur mal zur Erinnerung…
Dieses Kapitel konnte ich knapp vor dem zweijährigen Jahrestag der Abholung in Neckarsulm entgültig abschließen. Am 14.03. erhielt ich endlich die 15 Euro, die für die Taxifahrt in Nürnberg notwendig waren, im Rahmen der Mobilitätsgarantie erstattet. Im Vorfeld musste ich – leider – regelrecht um das Geld kämpfen.
Seit meinem letzten Beitrag im Bautagebuch ist auf der Baustelle einiges passiert. Da wir selbst einige Tage nicht vor Ort waren, vergleiche ich das gern mit einem kleinen Kind, das man längere Zeit nicht gesehen hat; die Fortschritte werden so sehr deutlich.
Die nächsten Zeilen möchte ich für ein kleines Resümee des Programms “Ein Abend über die Liebe” des 37-jährigen Wahl-Berliners René Marik in Stuttgart nutzen.
Im vorangegangenen Beitrag hatte ich eine Vermutung aufgestellt, wie weit wohl die Arbeiten am Folgetag voranschreiten könnten; damit lag ich gar nicht so schlecht: Die Westseite des Erdgeschosses steht mittlerweile komplett. Auf der östlichen Seite fehlte gestern noch der eine oder andere Stein im Bereich des zukünftigen Gästezimmers.
Unsere Bauarbeiter haben mittlerweile ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich dem Erdgeschoss gewidmet. Am vergangenen Freitag wurden die ersten Steinreihen vor allem an den Hausecken hochgezogen, auf der Ostseite war die untere Reihe komplett verlegt, als ich nachmittags zur Visite erschien. Schon an dem Tag war ich neugierig auf die Vorgänge im Keller, doch leider war ich nicht baustellentauglich gekleidet.
Im verherigen Beitrag des Bautagebuchs hatte ich geschrieben, dass es am 04.03.08 hätte schneien sollen. Als ich den Beitrag schrieb war noch schönstes Wetter. Erst im Lauf des Nachmittags zog es sich zu und gegen 16 Uhr fielen die ersten Schneeflocken – wobei das wiederum harmloser klingt, als es wirklich war. In kürzester Zeit war so ziemlich alles weiß.
Das stürmische Wochenende hat der Kran wohlbehalten überstanden. In der Haut der unliegenden Anwohner möchte ich allerdings nicht gesteckt haben, denn es sah zum Teil schon beängstigend aus, wie die Kreissäge hin- und herpendelte und der Kran insgesamt im Sturm seine Kreise drehte.




