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	<title>The black box of life &#187; Chefsache</title>
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		<title>Geregelte Arbeitszeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 18:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chefsache]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeitszeiten bei KONNEX waren zwar fix von 8 Uhr bis 17 Uhr gesetzt, aber meine eigenen variierten sehr stark und wichen von der Regel ab. Die nachfolgende Tabelle hat Anda im Lauf der Zeit zusammen getragen. Und es stimmt, w&#228;hrend ich das sagte, was links zu lesen ist, trat sehr wahrscheinlich das ein, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeitszeiten bei KONNEX waren zwar fix von 8 Uhr bis 17 Uhr gesetzt, aber meine eigenen variierten sehr stark und wichen von der Regel ab. Die nachfolgende Tabelle hat Anda im Lauf der Zeit zusammen getragen. Und es stimmt, w&#228;hrend ich das sagte, was links zu lesen ist, trat sehr wahrscheinlich das ein, was rechts steht.<br />
<span id="more-120"></span></p>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><strong>Michel sagt, dass er&#8230;</strong></td>
<td width="50%"><strong>Michel kommt dann&#8230;</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>jetzt</td>
<td>in einer halben Stunde</td>
</tr>
<tr>
<td>gleich</td>
<td>in einer Dreiviertelstunde</td>
</tr>
<tr>
<td>in 20 Minuten</td>
<td>in 2 Stunden</td>
</tr>
<tr>
<td>demn&#228;chst</td>
<td>in 2 bis 3 Stunden</td>
</tr>
<tr>
<td>in 2 Stunden</td>
<td>in 5 Stunden</td>
</tr>
<tr>
<td>noch nicht wei&#223;, wann er</td>
<td>in der Fr&#252;he um 5 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>vor dem Mittag</td>
<td>etwa 1 Stunde nach Feierabend</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>nach Hause kommt.</strong></td>
<td><strong>nach Hause.</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Reine Chefsache II</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jun 2006 16:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chefsache]]></category>
		<category><![CDATA[Glückssache]]></category>

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		<description><![CDATA[(SS/06.06.2006) Welch teuflisches Datum&#8230; Und teuflisch wurde es auch mit Chef Nr. 2&#8230; Wir sind &#228;lter und weiser geworden. Und wir haben erfahren, da gibt es noch eine Nr. 3! Aber erst einmal der Reihe nach: Es lief gut mit Chef Nr. 2 &#8211; wirklich gut. Bis eines Tages alles aus dem Ruder lief. Mutma&#223;lich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SS/06.06.2006) Welch teuflisches Datum&#8230; Und teuflisch wurde es auch mit Chef Nr. 2&#8230; Wir sind &#228;lter und weiser geworden. Und wir haben erfahren, da gibt es noch eine Nr. 3! Aber erst einmal der Reihe nach: Es lief gut mit Chef Nr. 2 &#8211; wirklich gut. Bis eines Tages alles aus dem Ruder lief. Mutma&#223;lich hatte er sich mit seinen Pl&#228;nen &#252;bernommen.</p>
<p><span id="more-119"></span>Wer hoch steigt, wird tief fallen. Die Arbeit mit ihm hatte wirklich Spa&#223; gemacht, aber was wir heute hier unter Gr&#246;&#223;enwahn bezeichnen, hat am Ende die Firma kaputt gemacht. Und aus heutiger Sicht, sagen wir auch: zum Gl&#252;ck. Wir h&#228;tten es physisch auf Dauer nicht durchgestanden. Oder soll man 26 Stunden Arbeit am St&#252;ck eine Lappalie nennen? Einen 12-Stunden-Tag als Normalit&#228;t? Wochenendarbeit als nicht der Rede wert? Anrufe, die einen auch noch hunderte Kilometer entfernt verfolgen, als Geringf&#252;gigkeit? Feierabend &#246;fters mal zwischen Mitternacht und 2 Uhr als Bagatelle? Und das alles ohne Ausgleich? In der Ausbildung? Alles hat seine Grenzen, nur wer zeigt sie Chef Nr. 2?</p>
<p>Ehrgeiz bis zum Umfallen, getrieben von irgendwas, nicht zuletzt wahrscheinlich von Frau Chef. Keine Chance. Es geht nicht direkt an die Psyche wie bei Chef Nr. 1, es ist Terror auf subtile Art. Wer an einer Schl&#252;sselstelle sitzt, versagt oder verweigert, wird automatisch zum S&#252;ndenbock, der der Firma Schaden zuf&#252;gt. Hallooo? Auszubildender an einer Schl&#252;sselstelle? Korrekt &#8211; noch Fragen offen? Nun gut, immerhin gab es zwischen den N&#228;chten in der Firma und dem Fr&#252;hst&#252;ck zu Hause noch freie Minuten, um sich auf die Abschlusspr&#252;fung vorzubereiten. Wir wollen uns also nicht beschweren. Jedenfalls n&#252;tzt auch der beste Azubi nichts, die beste Idee nichts, wenn es um die wirtschaftliche Erhaltung eines Unternehmens geht. Wenn 2 minus 3 nunmal nicht gut gehen kann. So kam es, wie es kommen musste, die Firma nahm ein j&#228;hes Ende. Das war dann vor zwei Jahren.</p>
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		<title>Reine Chefsache</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Apr 2002 12:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chefsache]]></category>
		<category><![CDATA[Glückssache]]></category>

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		<description><![CDATA[(SB/13.04.2002) Es wurde ja schon viel &#252;ber sie geschrieben und noch mehr geredet, aber so richtig wei&#223; man doch erst, worum es geht, wenn man zwei v&#246;llig unterschiedliche erlebt hat. Was ich meine, sind Chefs. Wer hat keinen, und wer hat nicht schon mehrere gehabt? Da gibt es nun solche und solche und sicher auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SB/13.04.2002) Es wurde ja schon viel &#252;ber sie geschrieben und noch mehr geredet, aber so richtig wei&#223; man doch erst, worum es geht, wenn man zwei v&#246;llig unterschiedliche erlebt hat. Was ich meine, sind Chefs. Wer hat keinen, und wer hat nicht schon mehrere gehabt? Da gibt es nun solche und solche und sicher auch solche. Manche dieser Chefs haben auch noch Vorgesetzte und ob oder wie sich das auf ihr Verhalten gegen&#252;ber ihren Unterstellten auswirkt, h&#228;ngt sicherlich von ihrer Pers&#246;nlichkeit ab und ist kein pauschaler Grund f&#252;r irgendeinen F&#252;hrungsstil.</p>
<p><span id="more-118"></span>Die zwei v&#246;llig unterschiedlichen Chef-Exemplare, um die es mir hier letztendlich geht, haben ihrerseits keinen Vorgesetzten mehr und diese eine Gemeinsamkeit ist f&#252;r den objektiven Vergleich in punkto Umgang mit ihren Angestellten wichtig. Damit es nicht so ganz unpers&#246;nlich ist, nennen wir sie Nr. 1 und Nr. 2. Nun also ist da Nr. 1 &#8211; der Chef, der einen ununterbrochen sp&#252;ren l&#228;sst, welch kleines Licht man doch im Grunde ist und wer denn er ist. Wenn er ins Zimmer kommt, f&#228;ngt man an und &#252;berlegt, was nun wieder der Grund f&#252;r den Wutausbruch sein k&#246;nnte, den er wohl gleich haben wird. Denn was anderes kann man meist nicht erwarten. Er kommt nur, um zu kontrollieren und egal was man tut, und man tut wirklich, was man kann, tut es mit bestem Wissen und Gewissen, glaubt fest daran, dass es richtig ist; es ist in seinen Augen fast immer falsch. Er l&#228;sst dann obligatorisch durchblicken, dass er das Problem doch viel schneller und besser und vor allem korrekt gel&#246;st h&#228;tte. Mit der Zeit f&#228;ngt man dann zu glauben an, man sei doch wirklich der letzte unf&#228;hige, schlampig arbeitende Dilettant, und der Chef hat ja Recht, wenn er so sauer ist. Es hilft dann auch nicht mehr, dass er es mit den Kollegen genauso macht, die sind einem in dem Moment v&#246;llig egal, es ist mal wieder die volle Bandbreite mit Breitseite. Alle Gedanken kreisen nur noch darum, wie man das ganze m&#246;glichst &#252;bersteht.</p>
<p>Dass in so einer Situation die Gesundheit auf der Strecke bleiben kann, ist kein Wunder. Wenn einem dieser Psychoterror (das ist es &#8211; un&#252;bertrieben) so an die Nerven geht, dass der Stress den K&#246;rper krank macht, dass man zu keiner Tages- und Nachtzeit Hunger hat, bis hin zu dauernden Magenschmerzen. Sicher gibt es viele dieser tyrannischen Chefs und Tausende m&#252;ssen Tag f&#252;r Tag mit ihnen umgehen, und das schlimmste ist, viele von den Tausenden haben keine Wahl, denn die einzige Ausweichm&#246;glichkeit ist, zu k&#252;ndigen. Und bei Chef Nr. 1 tun das einige. Unter Ber&#252;cksichtigung der hohen Arbeitslosenzahlen ist das allemal ein Zeichen f&#252;r die Unm&#246;glichkeit mit ihm zu arbeiten.<br />
Wieso mit ihm arbeiten? Es muss hei&#223;en, unter ihm zu arbeiten. Mit so einem kann man nicht arbeiten. Entweder man folgt den Anweisungen oder &#8211; oder ist hier ausgeschlossen. Ob er keine Ahnung von Mitarbeiterf&#252;hrung hat, oder ob es ihm schlicht egal ist, wenn sich niemand in der Firma wohlf&#252;hlt, man wei&#223; es nicht. Spekulationen sind durchaus zul&#228;ssig, f&#252;hren allerdings zu keinem Ergebnis. Sollte man die Chance haben, dann hei&#223;t es: nix wie weg hier.</p>
<p>Und wenn man viel Gl&#252;ck hat, dann trifft man auf einen, der ganz anders ist. Ein Bilderbuch-Chef. Einer der Chef ist, ohne es stets und st&#228;ndig zu beweisen, einer, mit dem man &#252;ber die Arbeit reden kann, der einem bei Problemen hilft, und nicht alleine l&#228;sst. Der seine Angestellten als Team betrachtet, und selbst ein Teil dessen ist. Man respektiert ihn nicht minder wie Chef Nr. 1, allerdings auf eine Weise, wie man es gerne tut. Man respektiert ihn, weil er so sein kann. Mit ihm zu arbeiten macht Spa&#223;. Vor allen Dingen lernt man wieder, an sich selbst zu glauben, an die eigenen F&#228;higkeiten.<br />
Von Nr. 2 bekommt man Anerkennung f&#252;r seine Arbeit. Wo man vorher das Gef&#252;hl hatte, nur Fehler zu machen, so macht man jetzt anscheinend sehr viel richtig und gut. Den Leistungsdruck, dem man ausgesetzt ist, empfindet man nicht als solchen, er ist einfach Motivation pur. Nichts kann bei der Arbeit so l&#228;hmend wirken, wie Angst und Druck. Sie sind eine der Hauptursachen f&#252;r Unkonzentriertheit die zwangsl&#228;ufig zu Fehlern f&#252;hrt. Nur wenn man es schafft, sie auszuschalten, ist man frei im Kopf, so frei, dass da Platz f&#252;r das wesentliche im Job ist, f&#252;r Wissen und Ideen.<br />
Wenn man bedenkt, was diese eingeschr&#228;nkte Leistungsf&#228;higkeit f&#252;r wirtschaftliche Auswirkungen haben kann, sollten sich viele Chefs mal &#252;berlegen, was sie letzten Endes auch zu ihren eigenen Gunsten besser machen k&#246;nnten. Ich will nicht behaupten, dass alle Mitarbeiter, die unter Chef-Mobbing leiden, unwirtschaftlich arbeiten, es k&#246;nnten allerdings einige sein. An alle da drau&#223;en: Wer einen wie Nr. 1 hat: sucht nach Nr. 2&#8230; Solltet ihr Nr. 2 haben: er ist die beste Alternative zu gar keinem&#8230;</p>
<p>In jedem Fall steht eines fest: <strong>Chefs sind Gl&#252;ckssache.</strong></p>
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