Wie heißt es so schön? “Wer wohnt schon in der Pampa?”
Diese Aussage passt nirgends besser, als beim Hausanschluss für Strom. Wir haben ein Angebot der EnBW erhalten, welches in der Gesamtheit inakzeptabel ist. Dieser Laden will uns allen Ernstes den Strom mittels Dachständer zuleiten!
Heute sollte unsere Hochebene abgetragen werden. Zunächst sah es auch ganz gut aus. Allerdings ging es nicht annähernd so schnell vorwärts wie geplant. Hinzu kam noch, dass um 15 Uhr die zwei Mitarbeiter der Firma zu einem “Notfall” mussten. Im Nachbarort lag wohl Erde auf einer Straße.
So, isses! Ja, nee, echt! Morgen wird – zumindest laut Aussage unseres Bauleiters – die “überschüssige” Erde abtransportiert (er selbst verlässt sich auch nur auf die Auskunft der beauftragten Firma!); nachdem uns die zuständige Firma mittlerweile monatelang mit Verzögerungen hingehalten hat. Diese Aussagen habe ich dann stets an unsere Nachbarn weitergegeben. Sollten die mich jetzt für unglaubwürdig halten, würde mich das nicht wundern…
In den letzten Tagen, genauer gesagt, seit dem letzten Bautagebuch-Eintrag hat sich einiges auf der Baustelle zugetragen.
Am vergangen Freitag haben wir unser Richtfest gefeiert. Anfangs war es etwas chaotisch, denn das wichtigste Utensil fehlte: das Weinglas… Aber nachdem der Zimmermann das Dach erklommen und seine Dankesrede gehalten hatte, war es wirklich angenehm, einige der Beteiligten mal näher kennen zu lernen. Leider fiel der Architekt krankheitsbedingt und der Bauplaner terminbedingt aus.
Am vergangenen Freitag haben wir den Vertrag zum Kauf einer Küche niet- und nagelfest gemacht. Damit die Maße exakt sind, wird im Juni im Haus, sobald der Estrich “verlegt” ist, in der Küche nochmals genau gemessen.
In den letzten Tagen habe ich die Baustelle gemieden, heute allerdings hatten wir einen Termin mit unserem Bauleiter auf der Baustelle. Nachdem wir die Situation mit den Nachbarn und unser Empfinden wegen der Aufschüttung dargelegt hatten, war für unseren Bauleiter klar, dass wir uns so nicht wohlfühlen.
Gestern war wieder “einer der verdammten Tage, die ich kaum vertrage”. Ich hatte es ja schon erwähnt, dass wir gestern noch einen Ortstermin auf der Baustelle hatten.
Gestern wurde im Außenbereich des Untergeschosses damit begonnen, den Arbeitsraum wieder aufzufüllen. Aus diesem Grund haben wir heute (Tag 52) noch einen Ortstermin, weil wir das restliche Grundstück noch ein wenig begradigen lassen wollen.
Wenn ich die Entwicklung der letzten Tage mit wenigen Worten zusammenfassen will, würde ich kurz und knapp sagen: Die Dachschrägen sind erkennbar – zumindest, was das Mauerwerk angeht.
Und wieder sind einige Tage ins Land gegangen (man hat halt nicht jeden Tag Zeit zum Schreiben…). In der Zwischenzeit sind das Unter- und das Erdgeschoss in einem vergleichbaren Zustand. D.h. die Zwischenwände sind zu drei Vierteln fertig. Wir nehmen an, dass sie vervollständigt werden, sobald die Decken ausgeschalt werden – und das passiert in der Regel drei Wochen nach dem Gießen des Betons (so jedenfalls die Aussage des Poliers).
Seit meinem letzten Beitrag im Bautagebuch ist auf der Baustelle einiges passiert. Da wir selbst einige Tage nicht vor Ort waren, vergleiche ich das gern mit einem kleinen Kind, das man längere Zeit nicht gesehen hat; die Fortschritte werden so sehr deutlich.
Im vorangegangenen Beitrag hatte ich eine Vermutung aufgestellt, wie weit wohl die Arbeiten am Folgetag voranschreiten könnten; damit lag ich gar nicht so schlecht: Die Westseite des Erdgeschosses steht mittlerweile komplett. Auf der östlichen Seite fehlte gestern noch der eine oder andere Stein im Bereich des zukünftigen Gästezimmers.
Unsere Bauarbeiter haben mittlerweile ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich dem Erdgeschoss gewidmet. Am vergangenen Freitag wurden die ersten Steinreihen vor allem an den Hausecken hochgezogen, auf der Ostseite war die untere Reihe komplett verlegt, als ich nachmittags zur Visite erschien. Schon an dem Tag war ich neugierig auf die Vorgänge im Keller, doch leider war ich nicht baustellentauglich gekleidet.
Im verherigen Beitrag des Bautagebuchs hatte ich geschrieben, dass es am 04.03.08 hätte schneien sollen. Als ich den Beitrag schrieb war noch schönstes Wetter. Erst im Lauf des Nachmittags zog es sich zu und gegen 16 Uhr fielen die ersten Schneeflocken – wobei das wiederum harmloser klingt, als es wirklich war. In kürzester Zeit war so ziemlich alles weiß.
Das stürmische Wochenende hat der Kran wohlbehalten überstanden. In der Haut der unliegenden Anwohner möchte ich allerdings nicht gesteckt haben, denn es sah zum Teil schon beängstigend aus, wie die Kreissäge hin- und herpendelte und der Kran insgesamt im Sturm seine Kreise drehte.
Beim heutigen Besuch der Baustelle fing es gerade an zu regnen; entsprechend matschig wurde es allmählich, das blieb uns in den letzten Tagen und Wochen aufgrund der bisher guten Wetterlage erspart. Die Vorhersage verheißt aber für die kommenden Tage nichts gutes. Heute Nacht erreicht uns erst einmal das Sturmtief Emma. Die aktuelle Warnung für den Enzkreis lautet:
Das Gießen der Kellerwände ist abgeschlossen, die Grundfläche des Hauses ist also sehr schön zu sehen. Gestern wurde damit begonnen, die Bereiche der Kellerfenster “herauszuschneiden”; das wird heute in dem Bereich, wo gestern noch die Schalung stand fortgesetzt. Des weiteren sind gestern Vorbereitungen getroffen worden, um mit dem Mauern der Kellerinnenwände zu beginnen. Eine LKW-Ladung Steine steht jedenfalls schon parat. Es ist unglaublich, was sich in der letzten Woche alles auf der Baustelle getan hat.
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Gestern haben unsere Bauarbeiter das Gießen der Kellerwände fortgesetzt. Ich habe das Ganze einige Zeit mit verfolgt, für manche mag das ja ein normaler, wenn nicht sogar alltäglicher Vorgang sein, ich jedoch fand es interessant. Die Schalung fertiger Wandelemente – die am Vortag gegossen wurden – wurde entfernt und an der nächsten Stelle aufgebaut. Wenn die Herren weiter so ein Tempo vorlegen, schaffen sie es sicherlich heute, den Keller fertigzustellen.
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Die heutigen Aktivitäten auf der Baustelle lassen sich kurz und knapp zusammenfassen: Es wurde mit dem Betonieren der Bodenplatte begonnen.
Wer sich über meine Art der Zählung der Tage wundern sollte: Ich zähle die Tage seit Beginn der Bauphase – nicht die Arbeitstage.
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Am zehnten Tag der Bauphase, also am 21.02.2008 war, was den Bau angeht, nicht viel Bewegung zu sehen. Allerdings wurde damit weitergemacht, weitere notwendige Dinge zu lagern; vor allem Unmengen an Baustahlgitter. Tags drauf kam dann Bewegung ins Spiel. Als wir abends an der Baustelle vorbeikamen, war die Schalung für die Bodenplatte fertig und das schon erwähnte Baustahlgitter war verlegt.
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Nachdem gestern – am Tag 7 – keinerlei Aktivitäten auf der Baustelle erkennbar waren, wurde heute der Baukran aufgestellt. Aufgrund der Lage des Grundstücks überragt dieses gigantische Gerät den gesamten Ort. Schon beim Einbiegen in die Straße klappt einem schier der Kiefer runter.
Aber das war noch nicht alles, denn prompt flatterte heute auch die 2. Rechnung ins Haus.
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Am Samstag haben wir noch vorhandene “Altlasten” (einen alten Holzzaun) auf dem Recyclinghof entsorgt. Währenddessen bekamen wir logischerweise auch Besuch von dem Nachbarn mit Tagesfreizeit. Irgendwann kam er dann und versuchte mir ein Gespräch ans Knie zu nageln. Nur war mir in dem Moment nicht danach.




