Ich glaube, der Titel dieses Beitrags sagt schon alles. Unmittelbar nachdem ich gestern mit dem Streichen der hohen Zimmerdecke im zweiten “Kinderzimmer” fertig war, kam unser Bauleiter in Begleitung eines Herrn, dessen Firma u.a. Bautrocknungen durchführt, auf die Baustelle..
Nachdem die Ursache des Schadens gefunden ist, geht es mittlerweile um die Schadensbehebung und mir um das Eruieren des Schuldigen. Das Wasser ist zwischen dem Metallgehäuse des Schachts und der Plastikabdeckung in den Boden gelaufen. Ich habe kleinere Teile des Dämmmaterials im Wasser schwimmen sehen. Ich wage zu bezweifeln, dass die Fußbodenheizung ausreicht, den Boden wieder komplett trocken zu bekommen. Meines Erachtens müssen zusätzliche Geräte aufgestellt werden. Aber, dass sowas passiert, muss wohl in der Familie liegen. Es ist das dritte Mal im dritten Haus…
Die Ursache des “Wassereinbruchs” scheint gefunden. Es lag wahrscheinlich am Schacht der Hebeanlage, der seit ewigen Zeiten voller Wasser stand. In letzter Zeit ist allerdings dieses Wasser kontinuierlich gestiegen. Bis gestern haben noch gut 5cm gefehlt, bis es überläuft. Was die Kontinuität angeht… es ist durchaus möglich, dass da jemand künstlich nachgeholfen hat.
Die Decken in den beiden “Kinderzimmern”, im Schlafzimmer und teilweise im Flur des Obergeschosses haben wir an den beiden besagten Tagen tapeziert. Das klingt zunächst so, als wäre das nicht sonderlich viel. Wer das denkt, hat insbesondere die “Kinderzimmer” nicht gesehen. Die hohen Decken bzw. Wände halten tierisch auf. Wer sich das wohl ausgedacht hat…?
An den beiden genannten Tagen haben wir – ich hatte es schon erwähnt – mit den Eigenleistungen im Haus begonnen. Der erste Part bestand darin, an sämtlichen Wänden und Decken im OG, EG und Treppenbereich im UG den Tiefgrund aufzutragen.
Heute ist der Tag X, an dem wir auf der Baustelle mit den Eigenleistungen beginnen werden. Ab heute steht zunächst das Aufbringen der Grundierung an den Wänden und Decken auf dem Programm. Wie lange wir dafür brauchen werden, ist schwer einzuschätzen.
Seit ein paar Tagen läuft die Wärmepumpe. Zur Zeit wird das sog. Funktionsheizen ausgeführt, d.h. die Heizung wird so hoch geheizt, wie sie später nie wieder laufen wird. Das wirkt sich in erster Linie positiv auf das Trocknen des Estrichs aus. Wobei mir dieses Heizen etwas suspekt vorkommt. Denn ich als “Heizungsbedienungsnewbee” erkenne im Moment keine Änderung.
Zunächst muss ich einmal sagen, wenn ich nichts schreibe, dass dann nicht gleichzeitig auf der Baustelle nichts passiert. Ich bin in letzter Zeit lediglich nicht zum Schreiben gekommen.
“Verzögerungszeit, in unterschiedlichen Zusammenhängen auch Reaktionszeit, Verweilzeit oder Latenzzeit, ist der Zeitraum zwischen einer Aktion und dem Eintreten einer Reaktion. Der allgemeinere Begriff Latenz bezeichnet dabei etwas verborgenes, was irgendwann zu einer Reaktion führen kann aber nicht muss.” (Quelle: Wikipedia)
Wie heißt es so schön? “Wer wohnt schon in der Pampa?”
Diese Aussage passt nirgends besser, als beim Hausanschluss für Strom. Wir haben ein Angebot der EnBW erhalten, welches in der Gesamtheit inakzeptabel ist. Dieser Laden will uns allen Ernstes den Strom mittels Dachständer zuleiten!
Heute sollte unsere Hochebene abgetragen werden. Zunächst sah es auch ganz gut aus. Allerdings ging es nicht annähernd so schnell vorwärts wie geplant. Hinzu kam noch, dass um 15 Uhr die zwei Mitarbeiter der Firma zu einem “Notfall” mussten. Im Nachbarort lag wohl Erde auf einer Straße.
So, isses! Ja, nee, echt! Morgen wird – zumindest laut Aussage unseres Bauleiters – die “überschüssige” Erde abtransportiert (er selbst verlässt sich auch nur auf die Auskunft der beauftragten Firma!); nachdem uns die zuständige Firma mittlerweile monatelang mit Verzögerungen hingehalten hat. Diese Aussagen habe ich dann stets an unsere Nachbarn weitergegeben. Sollten die mich jetzt für unglaubwürdig halten, würde mich das nicht wundern…
In den letzten Tagen, genauer gesagt, seit dem letzten Bautagebuch-Eintrag hat sich einiges auf der Baustelle zugetragen.
Am vergangen Freitag haben wir unser Richtfest gefeiert. Anfangs war es etwas chaotisch, denn das wichtigste Utensil fehlte: das Weinglas… Aber nachdem der Zimmermann das Dach erklommen und seine Dankesrede gehalten hatte, war es wirklich angenehm, einige der Beteiligten mal näher kennen zu lernen. Leider fiel der Architekt krankheitsbedingt und der Bauplaner terminbedingt aus.
Am vergangenen Freitag haben wir den Vertrag zum Kauf einer Küche niet- und nagelfest gemacht. Damit die Maße exakt sind, wird im Juni im Haus, sobald der Estrich “verlegt” ist, in der Küche nochmals genau gemessen.
In den letzten Tagen habe ich die Baustelle gemieden, heute allerdings hatten wir einen Termin mit unserem Bauleiter auf der Baustelle. Nachdem wir die Situation mit den Nachbarn und unser Empfinden wegen der Aufschüttung dargelegt hatten, war für unseren Bauleiter klar, dass wir uns so nicht wohlfühlen.
Ich bin ein harmoniebedürftiger Mensch. Ich will niemandem was böses… Stress und/oder Probleme versuche ich weitest gehend zu vermeiden. Das gilt insbesondere dann, wenn ich in eine neue Umgebung umziehe – erst recht, wenn ich in dieser in sich geschlossenen Gemeinschaft beginne zu bauen.
Gestern war wieder “einer der verdammten Tage, die ich kaum vertrage”. Ich hatte es ja schon erwähnt, dass wir gestern noch einen Ortstermin auf der Baustelle hatten.
Gestern wurde im Außenbereich des Untergeschosses damit begonnen, den Arbeitsraum wieder aufzufüllen. Aus diesem Grund haben wir heute (Tag 52) noch einen Ortstermin, weil wir das restliche Grundstück noch ein wenig begradigen lassen wollen.
Wenn ich die Entwicklung der letzten Tage mit wenigen Worten zusammenfassen will, würde ich kurz und knapp sagen: Die Dachschrägen sind erkennbar – zumindest, was das Mauerwerk angeht.
Und wieder sind einige Tage ins Land gegangen (man hat halt nicht jeden Tag Zeit zum Schreiben…). In der Zwischenzeit sind das Unter- und das Erdgeschoss in einem vergleichbaren Zustand. D.h. die Zwischenwände sind zu drei Vierteln fertig. Wir nehmen an, dass sie vervollständigt werden, sobald die Decken ausgeschalt werden – und das passiert in der Regel drei Wochen nach dem Gießen des Betons (so jedenfalls die Aussage des Poliers).
Seit meinem letzten Beitrag im Bautagebuch ist auf der Baustelle einiges passiert. Da wir selbst einige Tage nicht vor Ort waren, vergleiche ich das gern mit einem kleinen Kind, das man längere Zeit nicht gesehen hat; die Fortschritte werden so sehr deutlich.
Im vorangegangenen Beitrag hatte ich eine Vermutung aufgestellt, wie weit wohl die Arbeiten am Folgetag voranschreiten könnten; damit lag ich gar nicht so schlecht: Die Westseite des Erdgeschosses steht mittlerweile komplett. Auf der östlichen Seite fehlte gestern noch der eine oder andere Stein im Bereich des zukünftigen Gästezimmers.
Unsere Bauarbeiter haben mittlerweile ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich dem Erdgeschoss gewidmet. Am vergangenen Freitag wurden die ersten Steinreihen vor allem an den Hausecken hochgezogen, auf der Ostseite war die untere Reihe komplett verlegt, als ich nachmittags zur Visite erschien. Schon an dem Tag war ich neugierig auf die Vorgänge im Keller, doch leider war ich nicht baustellentauglich gekleidet.
Im verherigen Beitrag des Bautagebuchs hatte ich geschrieben, dass es am 04.03.08 hätte schneien sollen. Als ich den Beitrag schrieb war noch schönstes Wetter. Erst im Lauf des Nachmittags zog es sich zu und gegen 16 Uhr fielen die ersten Schneeflocken – wobei das wiederum harmloser klingt, als es wirklich war. In kürzester Zeit war so ziemlich alles weiß.




